Meldungen

14. September 2017

Aktion der Linksjugend: Schluss mit Altersarmut

Am Freitag, den 15. September findet am Moritzplatz zwischen 18.00 und 20.30 Uhr eine Aktion der Linksjugend Augsburg für höhere Renten und gegen Altersarmut statt. Die Jugend der LINKEN macht damit auf die zunehmende Altersarmut aufmerksam und unterstützt die Forderungen der Gewerkschaften nach einer Rente, die für ein gutes Leben... Mehr...

 
12. März 2013

Demonstration gegen Atomkraft in Günzburg

ca. 3500 Demonstrantinnen nahmen an der Demonstration gegen Atomkraft in Günzburg teil. Mehr...

 
27. August 2013

Freispruch für Neonazi - LINKE ist empört!

Ein Genosse der LINKEN besucht die Diskothek Rockfabrik. Ein Neonazi bringt dort rechte Sprüche. Was tun? Heute gab es ein Urteil Mehr...

 
24. November 2017

...Weinsteins gibt es in jeder gesellschaftlichen Schicht, in jedem Land

Manuela Durstin, Mitglied des Kreisvorstandes der Augsburger LINKEN, erklärt zum morgigen Tag gegen Gewalt an Frauen*: "Die Enthüllungen über sexuelle Gewalt, die derzeit in den Medien kursieren, sind nur die Spitze des Eisbergs: Weinsteins gibt es in jeder gesellschaftlichen Schicht, in jedem Land. Wir fordern einen sicheren Raum für... Mehr...

 
28. Mai 2012

"Endlich das dritte Geschlecht anerkennen"

der Tatort vom 28.05.2012 befasste sich mit dem schweren Schicksal von intersexuellen Menschen. Bereits im Februar äußerte sich die LINKE in Augsburg zu diesem Thema Mehr...

 
15. September 2012

"Gegen GEMAeinheiten"

DIE LINKE unterstützt die Forderung der Clubszene nach Einrichtung eines Runden Tisches, an dem alle Betroffenen über eine faire und transparente Reform der GEMA-Tarife nachdenken. Mehr...

 
27. Juli 2012

"Ich kann mir Kultur nicht leisten"

DAZ Bericht über Aktion der Linksjugend Augsburg Mehr...

 
21. Januar 2014 Gute Arbeit

"Katholische Wochen" bei Weltbild

Fürbitten für die Arbeitsplätze bei Weltbild! DIE LINKE ist dabei! Auch über Fürbitten hinaus... Mehr...

 
26. September 2016 Kreisverband/Soziale Gerechtigkeit

"Weil das einfach drin sein muss"

Jürgen Laschose ist Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung eines Akutkrankenhauses in Schwaben. Im Sommer hat er sich der Partei DIE LINKE angeschlossen und wurde Teil der Kampagne „Das muss drin sein“. Im Gespräch mit dem Kreisverbandsmagazin der Augsburger LINKEN erklärt Jürgen seine Beweggründe. Jürgen, herzlich Willkommen bei... Mehr...

 
29. April 2015 Bezahlbares Wohnen/Gute Arbeit/Gutes Leben/Soziale Gerechtigkeit

„Das muss drin sein.“: DIE LINKE startet Kampagne

Bayerische LINKE startet Kampagne gegen prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse in Augsburg. Stadtrat Otto Hutter empfing den bayerischen Landessprecher Xaver Merk und Harald Weinberg (MdB). Mehr...

 

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22. Februar 2017

Bezahlbarer Wohnraum – OB Gribl will Geringverdiener und arme Menschen loswerden!

In der vergangenen Woche traf sich Oberbürgermeister Gribl, in seiner Funktion als Vizepräsident des Deutschen Städtetages in Berlin mit der Kanzlerin. Er sprach mit Ihr über mögliche Lösungen für die Wohnungsnot in Ballungsräumen. Er will dabei vor allem die Umlandgemeinden der Ballungsräume in die Pflicht nehmen.

Stadtrat Alexander Süßmair (Mitglied im Jugend-, Sozial- und Wohnungsausschuss) erklärt dazu: „Das es immer weniger bezahlbaren Wohnraum in den Großstädten und Ballungszentren gibt, ist nichts Neues. Das nun auch der Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Kurt Gribl, dies erkannt hat und dem Thema  als Vizepräsident des Deutschen Städtetages eine hohe Priorität einräumt, ist schon bemerkenswert. Schließlich hat dieses Thema in seiner Funktion als Oberbürgermeister von Augsburg in den letzten neun Jahren seiner Tätigkeit keine hohe Priorität genossen. Mehr als Lippenbekenntnisse und Krokodils-Tränen gab es vom OB, den verantwortlichen Referenten und der Mehrheit aus CSU, SPD und Grüne im Stadtrat nicht. Die Städtische Wohnungsbau Gesellschaft (WBG) lässt man auf sich alleine gestellt sozialgeförderte Wohnungen errichten – in dieser Periode rund 1.000 – viel zu wenig! Ansonsten überlässt man alles dem freien Markt, also Investoren und Spekulanten.

Dass Augsburg die ärmste Stadt in Bayern ist und deshalb auch über geringe Einnahmen verfügt, ist allgemein bekannt. Das man die Lösung aber nun darin sieht, dass die Gemeinden im Umland, bezahlbare Wohnungen schaffen sollen, damit diese Menschen dort wohnen und nicht mehr nach Augsburg ziehen, bzw. die Stadt dort hin verlassen, ist für uns völlig inakzeptabel!

Im Gegenzug sollen Besserverdiener vor allem aus dem Großraum München hierher ziehen. Als Beispiel sei nur auf die Werbekampagne der Stadt Augsburg 2013 verwiesen, mit der man in München für günstiges Wohnen in Augsburg warb.  

Dass Kommunen wie Augsburg das Problem nicht alleine lösen können und dringend umfassende Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene erforderlich sind, steht außer Frage.
Dass die Stadt Augsburg aber nicht ihre Möglichkeiten entschieden nutzt um für ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu sorgen und dann OB Gribl im Städtetag große Töne spuckt und von anderen Handeln fordert, ist zumindest scheinheilig. Denn die Stadt könnte in Bebauungsplänen einen festen Anteil für sozialgeförderten Wohnungsbau festlegen, z.B. mindestens 33% am besten 50%.
Die Stadt hätte mehr städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen durchführen können um darüber den Bauträgern klare Vorgaben zu machen. Die Stadt könnte von ihrem Vorkaufsrecht bei Grundstücken für den Wohnungsbau Gebrauch machen. Man müsste dringend die WBG finanziell umfassend unterstützen, damit diese mehr Wohnung errichten oder erwerben könnte.

All dies wird nicht getan oder in einem viel zu geringen Maße. Vor allem weil man den privaten Bauträgern, Immobilienbesitzern und Maklern nicht das Geschäft verderben will und man lieber das wenige Geld für teure Prestigeprojekte wie Innovationspark und Theatersanierung ausgibt. Die Leidtragenden sind arme Menschen und Geringverdiener. Und nun möchte man diese auch noch ins Umland abschieben, eine Art indirekt Ausbürgerung! Und das vom Oberbergermeister einer Partei, die sich immer für ihre Heimatliebe und –verbundenheit rühmt. 

DIE LINKE wird sich  weiterhin konsequent für bezahlbares Wohnen einsetzten, damit alle Menschen dort leben und wohnen können, wo sie dies wollen und zu Hause sind. Den Oberbürgermeister Dr. Gribl fordern wir auf: Schöpfen sie erst mal alle Möglichkeiten aus die die Stadt Augsburg hat und setzten sie sich entschlossen für günstigen Wohnraum ein. Machen Sie erst ihre Hausaufgaben, bevor sie dies von Anderen einfordern!“