Meldungen

3. April 2018

Tag der Gesundheit: Zustände in der Pflege machen krank!

Am 7. April ist Tag der Gesundheit. Bezirksrat Frederik Hintermayr, Kreisvorsitzender der LINEN in Augsburg dazu: „Soziale Ungleichheit macht krank. Die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland befeuert die soziale Spaltung der Gesellschaft. Vor allem Menschen, die dauerhaft pflegebedürftig sind, leiden unter einer Politik, die Gesundheit und... Mehr...

 
19. April 2018 Aus Bayern/BEZ-MFR/BEZ-SWA/Bezirkstag Mittelfranken/Bezirkstag Schwaben/Top

Psychisch-Kranken-Stigmatisierungs-Gesetz

Nach wie vor ist Bayern trauriger Spitzenreiter in Sachen psychiatrischer Zwangseinweisungen in Deutschland. So werden in Bayern jährlich rund 55.000 Personen zwangsuntergebracht. Gemessen an der Bevölkerungszahl sind das prozentual etwa doppelt so viele wie im Nachbarbundesland Baden-Württemberg. Seit über 20 Jahren, kämpfen Betroffene und... Mehr...

 
5. Mai 2018 Aus Bayern/KV Augsburg

Freistaat darf nicht zum Polizeistaat werden

Mehr als 2000 Menschen haben in Augsburg am Freitagabend gegen das geplante Polizeiaufgabengesetz demonstriert. Die Bevölkerung will das von der CSU geplante Gesetz nicht Mehr...

 
19. April 2018

1. Mai: Gemeinsam für höhere Löhne und mehr Freizeit

1. Mai: Gemeinsam für höhere Löhne und mehr Freizeit Die Wirtschaft boomt. Jahr für Jahr brüstet sich die Bundesregierung mit Wirtschaftswachstum und Erfolgsmeldungen vom Arbeitsmarkt. Doch viele Menschen haben davon nichts: Hunderttausende Langzeitarbeitslose bekommen trotzdem keinen Job und werden von Rechtsauslegern von CDU und CSU auch noch... Mehr...

 
16. Mai 2018

„Riesiger Widerstand der Bevölkerung und Klagen gegen das PAG müssen endlich ernst genommen werden!

Der Landtag hat am Dienstag das Polizeiaufgabengesetz (PAG) verabschiedet: Der Direktkandidat der LINKEN im Stimmkreis Augsburg-West, Andreas Mayer garantiert weiteren Widerstand: „DIE LINKE hat bereits juristische Schritte angekündigt. Wir prüfen gegenwärtig, inwiefern auch vor dem Europäischen Gericht eine Klage möglich ist.“ Mayer kritisiert... Mehr...

 
 
16. November 2017

Solidarität mit den Beschäftigten von Ledvance

DIE LINKE beteiligt sich an der Protestkundgebung vor LEDVANCE

DIE LINKE beteiligte sich an der Protestkundgebung am Donnerstag, 16.11. vor dem LEDVANCE-Werk in Augsburg. Das Werk soll dichtgemacht werden. Wieder sollen hunderte Beschäftigte ihren Job verlieren. Das Sterben begann schon unter OSRAM. Den betroffenen Beschäftigten sichert DIE LINKE ihre ganze Solidarität zu. Die schwäbische Bundestagsabgeordenete Susanne Ferschl: "Es macht mich richtig wütend, dass die Beschäftigten, die über Jahre hinweg die Gewinne erwirtschaftet haben, das Missmananagenent der Geschätsführung ausbaden sollen. Ich unterstütze den Protest für die Standorterhaltung."

So was darf sich nicht wiederholen. Was muss passieren? Die Beschäftigten müssen bei wirtschaftlichen Entscheidungen des Unternehmens mitreden können. Die Beschäftigten sollen nicht nur über die Farbe der Gardinen in ihren Betrieben, sondern auch über das Was, das Wie und das Wo der Produktion mitbestimmen können. Mit mehr Mitbestimmung hätten bei Ledvance sicher Schlimmeres verhindert werden können. Denn die Geschäftsleitung bei Ledvance und früher bei Osram hat die technologische Entwicklung schlicht verpennt. Betriebsrat und Gewerkschaft kritisieren das seit Jahren. Passiert ist nichts. Denn Betriebsräten fehlen hierzulande wirksame Mitbestimmungs- und Vetorechte, um Fehlentscheidung der Unternehmensleitung zu korrigieren. Regelmäßig fordert DIE LINKE im Bundestag eine Ausweitung der betrieblichen Mitbestimmung. Diese Anträge werden in schöner Regelmäßigkeit von den Abgeordneten der CSU und der SPD abgelehnt.

Für die Betroffenen ist es eine Katastrophe. Den Menschen droht jetzt schlechtbezahlte Leiharbeit oder Hartz IV. Deshalb fordert DIE LINKE ein Verbot von Leiharbeit und die Abschaffung von Hartz IV: Statt Hartz IV brauchen wir dringend eine echte Mindestsicherung, die vor Armut schützt. Dann müssen die Menschen die Fehler des Managements nicht doppelt ausbaden.

Auch Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl hat sich eingeschaltet und will "für den Standort kämpfen". Gribl hat gleich den obligatorischen Runden Tisch einberufen. Ob sich der chinesische Eigentümer allerdings von der Augsburger Allianz für Arbeitsplätze beeindrucken lässt, ist zu bezweifeln - leider.