Meldungen

17. Mai 2017 Aus Bayern/Kreisverband

Versorgung der Schwangeren mit Hebammenleistungen sichern – Politikwechsel herbeiführen

Am 19. Mai tagt die Schiedsstelle zur Zukunft der Versorgung mit Beleghebammen in Bayern. Bezirksrat Frederik Hintermayr, Kandidat für die Bundestagswahl im September, erklärt dazu: „Die Absicht der Krankenkassen, die Tätigkeit der Beleghebammen neu zu regeln, bedroht erneut und zusätzlich die Versorgung von Schwangeren und Gebärenden... Mehr...

 
17. Mai 2017 Kreisverband/KV Augsburg

Macht jeden Tag zum Tag gegen Homosexuellenfeindlichkeit, Transphobie und Biphobie

Zum ‚Internationalen Tag gegen Homosexuellenfeindlichkeit, Transphobie und Biphobie‘ erklärt Bundestagskandidat Cengiz Tuncer, Kreisvorsitzender der LINKEN in Augsburg : „ Am 17.Mai 1990, also genau vor 27 Jahren wurde Homosexualität durch die Weltgesundheitsorganisation von der Liste psychischer Krankheiten gestrichen. Dennoch ist... Mehr...

 
22. Mai 2017 Aus Bayern/Top

Ein Programm der Hoffnung - auch für Augsburg

Am 11. Juni verabschiedet DIE LINKE ihr Programm zur Bundestagswahl in Hannover. Der Kreisverband Augsburg  hat das vorgeschlagene Programm am 16. & 19.Mai mit Mitgliedern und Interessierten diskutiert. Nach einem Inputvortrag von Johanna Schulz lagen den Anwesenden besonders die Themen Rente, gerechte... Mehr...

 
7. Mai 2017 Gute Arbeit/Kreisverband/KV Augsburg

Demonstration am Internationalen Tag der Pflege

In deutschen Krankenhäusern fehlen 100.000 Pflegekräfte, Ärzte, Ärztinnen und technisches Personal. Auch in Augsburg ist der Mangel an Pflegekräften spürbar. DIE LINKE unterstützt die Demonstration der schwäbischen Pflegekräfte am 12. Mai in Augsburg. Bist Du auch dabei? Mehr...

 
1. Juni 2017

Afghanistan ist nicht sicher – Ali muss bleiben!

Erst gestern kam es bei der geplanten Abschiebung eines Schülers in Nürnberg zu dramatischen Szenen. Ein Großaufgebot an Polizist/innen setzte gewaltvoll gegen protestierende Mitschüler/innen durch, dass ein 20-jähriger, gut integrierter Schüler zur Abschiebung abgeholt werden konnte. Der Polizeieinsatz steht in der... Mehr...

 
 
19. August 2016

Die Umwandlung des Augsburger Klinikums in eine Universitätsklinik darf nicht auf Kosten der Beschäftigten und der Patienten geschehen!

Die Forderung der Bayerischen Staatsregierung nach einer „Schwarzen Null“ vor der Übernahme, ist eine grundfalsche Forderung.

Zum einen ist zu bedenken, dass das Klinikum Augsburg für ganz Schwaben eine zentrale Bedeutung als Vollversorgungskrankenhaus hat und die auch die zweitgrößte Notaufnahme Deutschlands hat. Eine Notaufnahme, die auch Fälle der überlasteten Notaufnahmen in München übernimmt. Krankenhäuser dieser Art, die sich die Patienten nicht wie Rosinen herauspicken, machen zwangsläufig Verluste. Dies wird auch nicht durch Sparvorgaben aus München anders. Zum anderen arbeiten alle anderen bayrischen Universitätskliniken defizitär, was auch aufgrund der Rahmenbedingungen bei der Finanzierung der Krankenhäuser gar nicht anders zu machen ist.

Der nun angekündigte Brief der Ärzteschaft des Klinikums ist überfällig. Die Ärzteschaft des Klinikums ist schon jetzt überarbeitet und macht viele Überstunden. Wie sollen da 30 bzw. 100 gestrichene Stellen noch durch interne Umstrukturierungen aufgefangen werden? Unsinnige Sparvorgaben machen kein Krankenhaus besser oder effektiver. Vor allem bleibt die Qualität der Versorgung der Patienten auf der Strecke, wie auch die Zufriedenheit und die Arbeitsbelastung der Angestellten auf allen Ebenen des Klinikums.

Ein gegeneinander Ausspielen der unterschiedlichen Belegschaften im Klinikum ist eine neoliberale Strategie rein betriebswirtschaftlichen Denkens, die wir verurteilen und strikt ablehnen.  Ganz im Gegenteil, es müssen alle Mitarbeiter und auch die politischen Verantwortlichen der Träger, also für Augsburg OB Dr. Gribl und der Stadtrat, gemeinsam für eine Uniklinik mit guten Arbeitsbedingungen, fairen Löhnen für Alle und einer guten Patientenversorgung kämpfen. Beides geht letztlich Hand in Hand.