Meldungen

2. Dezember 2017

Zum Weltaidstag

Am 1. Dezember 2017 findet zum 30. Mal der Welt-Aids-Tag statt. Bezirksrat Frederik Hintermayr erklärt hierzu: „Noch immer werden Menschen mit HIV-Infektionen stigmatisiert. Dies führt nachweislich dazu, dass aus Furcht vor Diskriminierung die Bereitschaft zu `Aidstests` abnimmt. Besonders dramatisch ist die Situation für... Mehr...

 
14. Dezember 2017

Zuhause ist ... wo die Mieten steigen!?

Unter dem Titel "Zuhause ist ... wo die Mieten steigen!?" veranstaltete DIE LINKE. Augsburg eine Podiumsdiskussion zum Thema Wohnraum.  Die interessierten Bürgerinnen und Bürger hörten hierbei Beiträge von Nicole Gohlke (MdB, DIE LINKE.), Michael Niessner (Mieterverein Augsburg), Dr. Tobias Bevc (Vorsitzender GEW Augsburg) und... Mehr...

 
24. November 2017 Aus Bayern/Gute Arbeit/KV Augsburg/Landesvorstand/Top

Warnstreiks bei Amazon in Graben sind berechtigt

Die Beschäftigten bei Amazon streiken erneut um ihrer Forderung nach einem Tarifvertrag Nachdruck zu verleihen. Auch im Logistikzentrum Graben legen die Beschäftigten bis Samstag Abend die Arbeit nieder. Dazu erklärt die schwäbische Bundestagsabgeordnete Susanne Ferschl (DIE LINKE): „Die Kolleginnen und Kollegen bei Amazon haben mit ihrem Streik... Mehr...

 
16. November 2017 Gute Arbeit/Gutes Leben/Soziale Gerechtigkeit

Solidarität mit den Beschäftigten von Ledvance

Geschäftsleitung verpennt technologische Entwicklung - mit dramatischen Folgen. Mehr Mitbestimmung für Betriebsrat und Belegschaft hätte Schlimmeres verhindert.  Mehr...

 
10. Dezember 2017

Gegen die Kameraüberwachung am Königsplatz

In der aktuellen Ausgabe der "Neue SonntagsPresse" argumentiert unser stellvertretender Kreisvorsitzender in der Rubrik "PRO und CONTRA" gegen die geplante Videoüberwachung des Königsplatzes. Den Pro-Part übernimmt der Polizeipräsident Nordschwaben. Seine Argumente findet ihr hier.  Frederik... Mehr...

 
24. November 2017

...Weinsteins gibt es in jeder gesellschaftlichen Schicht, in jedem Land

Manuela Durstin, Mitglied des Kreisvorstandes der Augsburger LINKEN, erklärt zum morgigen Tag gegen Gewalt an Frauen*: "Die Enthüllungen über sexuelle Gewalt, die derzeit in den Medien kursieren, sind nur die Spitze des Eisbergs: Weinsteins gibt es in jeder gesellschaftlichen Schicht, in jedem Land. Wir fordern einen sicheren Raum für... Mehr...

 
 
15. Oktober 2015

Augsburg braucht ein kommunales Wohnungsbauprogramm!

Paläste für alle? Gern. Aber zuerst brauchen alle eine bezahlbare Wohnung(FotoHiero / pixelio.de)

Die Lage auf dem Augsburger Wohnungsmarkt ist seit Jahren angespannt. Durch den Zuzug von Wohnungssuchenden aus München und der Finanzkrise hat sich die Situation zugespitzt: Bei den prozentualen Mietsteigerungen belegt Augsburg zwischen 2009 und 2014 Platz zwei hinter Berlin. Zugleich fallen jährlich in Deutschland 70.000-100.000 Mietwohnungen aus der Sozialbindung. Gleichzeitig kommt nun noch die Not der Flüchtlinge dazu. Es ist unsere Aufgabe, diese mit Wohnraum zu versorgen, ohne sie gegen die ansässige Wohnbevölkerung auszuspielen.

"Wir benötigen dringend bezahlbaren Wohnraum in Augsburg. Diesen wird der freie Wohnungsmarkt nicht zur Verfügung stellen, im Gegenteil. Durch die niedrigen Zinsen stürzen sich alle Kapitalanleger - egal ob Private oder Investmentbanken - auf Immobilien und treiben die Preise in die Höhe. Hier ist nun die öffentliche Hand gefragt. Deshalb fordert DIE LINKE die Auflage eines eigenständigen kommunalen Wohnungsbauprogramms," so Stadtrat Alexander Süßmair.

"Wir wollen, dass die Stadt, neben der WBG bzw. unterstützend, neue Sozialwohnungen errichtet oder erwirbt. Das von CSU, SPD und Grünen ausgegebene Ziel: 100 neue Sozialwohnungen pro Jahr durch die WBG alleine zu errichten, ist viel zu wenig. Wir fordern, dass als Ziel 1.000 neue Sozialwohnungen jährlich anvisiert werden. Dabei muss es sich aber um echte Sozialwohnungen für ca. 5 Euro pro Quadratmeter handeln. Diese sollen vor allem für  Menschen mit geringen Einkommen, Familien, Flüchtlinge und andere Personengruppen die Schwierigkeiten auf dem freien Markt haben, sein," fordert Süßmair.

Süßmair weiter: "Für diese Programm sollen mindestens 5 Million Euro jährlich im Haushalt eingestellt werden und das für mindestens 10 Jahre! Wer behauptet, dass dies nicht finanzierbar ist, der soll dann nicht von einer Luxus-Theatersanierung mit einem städtischen Anteil von min. 90 Millionen Euro in den nächsten Jahren fantasieren. Wer dies dennoch tut, obwohl jetzt dringendster Handlungsbedarf besteht, um gigantischen sozialen Sprengstoff zu entschärfen - handelt verantwortungslos!"

Hier der entsprechende Antrag der Stadträte der LINKEN an den Stadtrat.