Meldungen

11. August 2017

Soziale Gerechtigkeit gibt es nicht zum Nulltarif

Zur gestrigen Wahlkampfveranstaltung der LINKEN in Augsburg waren knapp 150 Interessierte auf den Martin-Luther-Platz gekommen. Bundestagskandidat Frederik Hintermayr lud den Parteivorsitzenden Bernd Riexinger und die schwäbische Spitzenkandidatin Susanne Ferschl ein um gemeinsam mit ihnen die heiße Phase des Wahlkampfes zu eröffnen. „Ohne eine... Mehr...

 
30. Juni 2017 Gutes Leben/KV Augsburg

Liebe setzt sich durch – Ehe endlich für alle geöffnet!

Ullrichs Abstimmungsverhalten blamabel für AugsburgDer Bundestag hat heute die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet. Frederik Hintermayr, Bundestagskandidat der LINKEN in Augsburg erklärt dazu „Ich freue mich sehr, dass das Parlament sich zu diesem längst überfälligen Schritt entschieden hat. DIE LINKE kämpft schon seit... Mehr...

 
19. Juli 2017

Gute Renten für alle – Altersarmut stoppen

Am 18. Juli veranstaltete DIE LINKE. Augsburg eine Diskussionsveranstaltung unter dem Motto „Gute Renten für alle – Altersarmut stoppen“ in der Gaststätte Rheingold. Vor allem junge Gäste waren der Einladung des Kreisverbandes gefolgt. Bundestagskandidat Frederik Hintermayr berichtete eingangs, dass in Augsburg immer mehr Rentner auf staatliche... Mehr...

 
31. Juli 2017 Kreisverband/KV Augsburg/Presse

Erneuter Angriff auf Büro der LINKEN in Augsburg

Das Büro der LINKEN in Augsburg wurde am Wochenende erneut angegriffen. Dabei wurden, wie bereits Ende Februar, Türe und Schloss beschädigt. Bundestagskandidat Frederik Hintermayr erklärt dazu: „Wir haben sofort die Polizei alarmiert. Für uns ist klar, dass der Angriff politisch motiviert ist.“ Erst letzte Woche wurde in... Mehr...

 
17. August 2017 Bezirkstag Schwaben

Bezirksrat der Piraten wechselt zur LINKEN

Fritz Effenberger, langjähriger Vorsitzender der Piraten in Schwaben und Mitglied des schwäbischen Bezirkstags, trat heute der LINKEN bei. Zu seinen Beweggründen erklärt Effenberger: „Die wichtigsten Probleme unseres Landes sind nicht Digitalisierung oder Datenschutz, sondern die zunehmende wirtschaftliche Ungerechtigkeit der Austeritätspolitik... Mehr...

 
27. Juni 2017 Gute Arbeit/Gutes Leben/KV Augsburg

Augsburg fehlen über 200 Kita Plätze

Cengiz Tuncer, Kreisvorsitzender der LINKEN Augsburg und Bundestagskandidat im Wahlkreis Augsburg-Land zum Mangel an Kita-Plätzen in Augsburg: "Während an einigen Orten Bayerns ein Überangebot an Kita-Plätzen besteht, ist es in Augsburg oder München fast unmöglich, einen Platz in der Kindertagesstätte zu finden. Der Rechtsanspruch auf einen... Mehr...

 
 
15. Oktober 2015

Augsburg braucht ein kommunales Wohnungsbauprogramm!

Paläste für alle? Gern. Aber zuerst brauchen alle eine bezahlbare Wohnung(FotoHiero / pixelio.de)

Die Lage auf dem Augsburger Wohnungsmarkt ist seit Jahren angespannt. Durch den Zuzug von Wohnungssuchenden aus München und der Finanzkrise hat sich die Situation zugespitzt: Bei den prozentualen Mietsteigerungen belegt Augsburg zwischen 2009 und 2014 Platz zwei hinter Berlin. Zugleich fallen jährlich in Deutschland 70.000-100.000 Mietwohnungen aus der Sozialbindung. Gleichzeitig kommt nun noch die Not der Flüchtlinge dazu. Es ist unsere Aufgabe, diese mit Wohnraum zu versorgen, ohne sie gegen die ansässige Wohnbevölkerung auszuspielen.

"Wir benötigen dringend bezahlbaren Wohnraum in Augsburg. Diesen wird der freie Wohnungsmarkt nicht zur Verfügung stellen, im Gegenteil. Durch die niedrigen Zinsen stürzen sich alle Kapitalanleger - egal ob Private oder Investmentbanken - auf Immobilien und treiben die Preise in die Höhe. Hier ist nun die öffentliche Hand gefragt. Deshalb fordert DIE LINKE die Auflage eines eigenständigen kommunalen Wohnungsbauprogramms," so Stadtrat Alexander Süßmair.

"Wir wollen, dass die Stadt, neben der WBG bzw. unterstützend, neue Sozialwohnungen errichtet oder erwirbt. Das von CSU, SPD und Grünen ausgegebene Ziel: 100 neue Sozialwohnungen pro Jahr durch die WBG alleine zu errichten, ist viel zu wenig. Wir fordern, dass als Ziel 1.000 neue Sozialwohnungen jährlich anvisiert werden. Dabei muss es sich aber um echte Sozialwohnungen für ca. 5 Euro pro Quadratmeter handeln. Diese sollen vor allem für  Menschen mit geringen Einkommen, Familien, Flüchtlinge und andere Personengruppen die Schwierigkeiten auf dem freien Markt haben, sein," fordert Süßmair.

Süßmair weiter: "Für diese Programm sollen mindestens 5 Million Euro jährlich im Haushalt eingestellt werden und das für mindestens 10 Jahre! Wer behauptet, dass dies nicht finanzierbar ist, der soll dann nicht von einer Luxus-Theatersanierung mit einem städtischen Anteil von min. 90 Millionen Euro in den nächsten Jahren fantasieren. Wer dies dennoch tut, obwohl jetzt dringendster Handlungsbedarf besteht, um gigantischen sozialen Sprengstoff zu entschärfen - handelt verantwortungslos!"

Hier der entsprechende Antrag der Stadträte der LINKEN an den Stadtrat.