Meldungen

17. Mai 2017 Kreisverband/KV Augsburg

Macht jeden Tag zum Tag gegen Homosexuellenfeindlichkeit, Transphobie und Biphobie

Zum ‚Internationalen Tag gegen Homosexuellenfeindlichkeit, Transphobie und Biphobie‘ erklärt Bundestagskandidat Cengiz Tuncer, Kreisvorsitzender der LINKEN in Augsburg : „ Am 17.Mai 1990, also genau vor 27 Jahren wurde Homosexualität durch die Weltgesundheitsorganisation von der Liste psychischer Krankheiten gestrichen. Dennoch ist... Mehr...

 
7. Mai 2017 Gute Arbeit/Kreisverband/KV Augsburg

Demonstration am Internationalen Tag der Pflege

In deutschen Krankenhäusern fehlen 100.000 Pflegekräfte, Ärzte, Ärztinnen und technisches Personal. Auch in Augsburg ist der Mangel an Pflegekräften spürbar. DIE LINKE unterstützt die Demonstration der schwäbischen Pflegekräfte am 12. Mai in Augsburg. Bist Du auch dabei? Mehr...

 
 

Zur Zeit wird gefiltert nach: KV Augsburg

7. April 2017

Hutter: Freistaat schuldet der Stadt Augsburg 377 Millionen Euro!

 

Augsburg, 6.April 2017. Bildung ist laut Verfassung Ländersache. Das bedeutet, dass die Personalkosten für Lehrerinnen und Lehrer vom Staat getragen werden müssen.

 

Laut Gesetz werden den Kommunen vom Freistaat nur rund 60 Prozent der Kosten ersetzt, während Privatschulen über 100 Prozent der Personalkosten ersetzt bekommen.

 

Für einen Lehrer der im Schnitt 4735 Euro verdient übernimmt der Freistaat bei einer privaten Schule bis zu 5303 Euro. Die Stadt Augsburg hingegen erhält für einen Lehrer nur 2035 € Euro. Sie bleibt also auf 2700 Euro oder 57 Prozent des Lehrergehalts sitzen.

 

Tatsächlich übernimmt der Freistaat bei kommunalen Schulen nur 43 Prozent der Kosten für die Lehrer!

 

Überschlagsmäßig umgerechnet bedeutet dies, dass die Stadt Augsburg in den zwölf Jahre von 2003-2015 mit ihren kommunalen Schulen auf fast 31,5 Millionen € pro Jahr an Lehrpersonalkosten sitzengeblieben ist.

Otto Hutter resümiert: „In Anbetracht dieser Zahlen muss man die „großzügige“ Landesförderung für unser Schulsanierungsprogramm oder das Theater relativieren. Wenn der Freistaat schlicht seine Lehrer bezahlen würde, statt dies auf die Kommunen abzuwälzen, dann hätte die Stadt Augsburg genügend Geld im Stadtsäckel um die maroden Sportanlagen, Schulen und das Theater aus eigener Kraft zu sanieren!“