Meldungen

24. November 2017 Aus Bayern/Gute Arbeit/KV Augsburg/Landesvorstand/Top

Warnstreiks bei Amazon in Graben sind berechtigt

Die Beschäftigten bei Amazon streiken erneut um ihrer Forderung nach einem Tarifvertrag Nachdruck zu verleihen. Auch im Logistikzentrum Graben legen die Beschäftigten bis Samstag Abend die Arbeit nieder. Dazu erklärt die schwäbische Bundestagsabgeordnete Susanne Ferschl (DIE LINKE): „Die Kolleginnen und Kollegen bei Amazon haben mit ihrem Streik... Mehr...

 
16. November 2017 Gute Arbeit/Gutes Leben/Soziale Gerechtigkeit

Solidarität mit den Beschäftigten von Ledvance

Geschäftsleitung verpennt technologische Entwicklung - mit dramatischen Folgen. Mehr Mitbestimmung für Betriebsrat und Belegschaft hätte Schlimmeres verhindert.  Mehr...

 
 

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17. Juni 2017

Aktion für bezahlbare Mieten

Die Mieten runter! Wohnen muss bezahlbar sein!

Bei den Mietsteigerungen liegt Augsburg nach Berlin bundesweit an der Spitze. Der Bestand an Sozialwohnungen sinkt seit 20 Jahren kontinuierlich. Hatte die Stadt 1994 noch fast 17.000 Sozialwohnungen, waren das im Jahr 2014 nur noch 6.083 Wohnungen. Immer öfter wird in Augsburg die Schallmauer von 10 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete durchbrochen.  Auch das Umland ist betroffen. Aber das ist kein Naturgesetz, sondern Ergebnis von falscher Politik: Der sozialer Wohnungsbau wurde ausgetrocknet und der Spekulation mit Wohnraum keine Grenzen gesetzt. Die Folgen spüren immer mehr Menschen: Sie müssen immer mehr Geld fürs Wohnen aufbringen. Viele Menschen sind gezwungen, umzuziehen oder lange zur Arbeit zu  pendeln.

Am 16. Juni machte DIE LINKE. Augsburg auf die Situation aufmerksam. Bundestagskandidat Frederik Hintermayr: "Wir haben ein Zelt auf dem Rathausplatz aufgebaut und dieses als günstigen Wohnraum zur Anmietung beworben. So kamen wir mit den Menschen ins Gespräch und konnten auf unsere Forderungen aufmerksam machen. Es wird zwar viel gebaut in Augsburg aber es entstehen vor allem Luxuswohnungen. Wir fordern, dass viel mehr Sozialwohnungen gebaut werden und die <<Zweckbindung<<  künftig unbefristet gelten muss. Das heißt: Einmal Sozialwohnung, immer Sozialwohnung."