Meldungen

24. November 2017 Aus Bayern/Gute Arbeit/KV Augsburg/Landesvorstand/Top

Warnstreiks bei Amazon in Graben sind berechtigt

Die Beschäftigten bei Amazon streiken erneut um ihrer Forderung nach einem Tarifvertrag Nachdruck zu verleihen. Auch im Logistikzentrum Graben legen die Beschäftigten bis Samstag Abend die Arbeit nieder. Dazu erklärt die schwäbische Bundestagsabgeordnete Susanne Ferschl (DIE LINKE): „Die Kolleginnen und Kollegen bei Amazon haben mit ihrem Streik... Mehr...

 
16. November 2017 Gute Arbeit/Gutes Leben/Soziale Gerechtigkeit

Solidarität mit den Beschäftigten von Ledvance

Geschäftsleitung verpennt technologische Entwicklung - mit dramatischen Folgen. Mehr Mitbestimmung für Betriebsrat und Belegschaft hätte Schlimmeres verhindert.  Mehr...

 
 

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7. Mai 2017

Demonstration am Internationalen Tag der Pflege

In deutschen Krankenhäusern fehlen insgesamt 100.000 Pflegekräfte, zudem Ärzte und Ärztinnen und technisches Personal. Auch in Augsburg ist der Mangel an Pflegekräften deutlich spürbar. DIE LINKE unterstützt daher die von der Gewerkschaft Ver.di organisierte zentrale Demonstration der schwäbischen Pflegekräfte am 12. Mai in Augsburg.

Dazu erklärt LINKE-Bezirksrat Frederik Hintermayr: "Dauerstress schadet nicht nur den Beschäftigten, sondern auch den Patienten und Patientinnen, für die immer weniger Aufmerksamkeit und Zeit übrig bleibt." 

Drei Viertel aller Beschäftigten in der Gesundheits- und Pflegebranche sind Frauen. Unsere Forderung nach mehr Personal und einer Aufwertung dieser gesellschaftlich unersetzlichen Arbeit ist wichtig, um die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern zu beseitigen. Die Politik der Bundesregierung, die auf Privatisierung, Wettbewerbsdruck und Profite für Krankenhauskonzerne und Pflegeunternehmen setzt, ist mit menschenwürdiger Pflege nicht vereinbar. Daher unterstützen wir als LINKE nicht nur am Internationalen Tag der Pflege die Protestaktionen von Initiativen und Gewerkschaften. 

Wir fordern eine Pflegevollversicherung, die alle pflegebedingten Leistungen umfasst, und eine solidarische Pflegeversicherung, in die alle einzahlen. Menschenwürdige Pflege darf nicht der Profitmaximierung dienen und Menschen mit Pflegebedarf müssen selbst bestimmen können, wo und wie sie wohnen.

Sofortmaßnahmen gegen den Pflegenotstand:

o 100.000 Pflegekräfte mehr in den Krankenhäusern.

o Gute Löhne für gute Pflege – Pflegeberufe aufwerten: Als Schutz gegen Lohndumping muss der Pflegemindestlohn sofort auf 14,50 Euro erhöht und auf weitere Tätigkeitsbereiche in der Pflege ausgedehnt werden.

o Versicherte entlasten: Die Kosten der medizinischen Behandlungspflege müssen auch in stationären Pflegeeinrichtungen von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden.